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Die Spielzeit 2011/2012 ist am vorletzten Wochenende mit dem Pokal-Aus gegen Eschweiler zu Ende gegangen, und gemeinsam wollen wir einen Blick auf diese äußerst erfolgreiche Saison werfen.
Nach Auflösung der HSG Düren-Gürzenich trat man erstmals seit über 10 Jahren wieder als Gürzenicher TV an, und zeigte von Anfang an Mut, als man drei Seniorenmannschaften für den Spielbetrieb meldete. Anfangs noch unsicher, ob man neben der dritten Mannschaft dauerhaft zwei junge Mannschaften etablieren könne, lösten sich diese Sorgen dank insgesamt neun Zugängen vor und während der Saison in Luft auf.
Das Ziel war bereits zu Beginn der Vorbereitung klar definiert. Landesliga erprobt aus der Vorsaison, startete man mit der Maßgabe, den direkten Aufstieg aus der 1.Kreisklasse ohne wenn und aber zu packen. Nach der intensiven Vorbereitung startete man zwar holprig in die ersten Spiele, konnte sich aber in Meisterschaft wie auch im Pokal behaupten.
Nach 10 Spieltagen konnte die erste Mannschaft um Trainer René Schmidt 20:0 Punkte vorweisen, meist deutlichen Siegen standen lediglich zwei knappe Erfolge gegen Setterich und SR Aachen gegenüber. Am letzten Spieltag der Vorrunde empfing man dann die Reserve des Birkesdorfer TV, die vor der Saison sogar eher als Topfavorit gesehen wurden als unsere Mannschaft. In einer sehr spannenden Partie unterlag der GTV unglücklich mit 28:29, und in diesem Moment schien die Meisterschaft wieder offen, und alles auf eine Entscheidung am letzten Spieltag hinauszulaufen.
Die positive Entwicklung der Mannschaft zeigte sich mehr und mehr, bis zum 18.Spieltag dominierte man seine Gegner nach Belieben, unter anderem errang man hohe Siege in Alsdorf(17:48) und gegen Roetgen II(46:17). Dann gab es nochmals einen Rückschlag in Merkstein, man verlor das Spiel und den bis dahin besten Schützen Niels Hergarden, der sich einen Kreuzbandriss zuzog.
Zu diesem Zeitpunkt hatte man ein Drei-Punktepolster auf die Verfolger aus Birkesdorf, aufgrund der schweren ausstehenden Partien und der Tatsache, dass wir immer mehr Verletzte zu beklagen hatten, kam nochmals eine gewisse Spannung auf.
Die Mannschaft zeigte ihre ganz eigene Trotzreaktion, warf zunächst den Tabellendritten aus Jülich aus der eigenen Halle(36:20), und nutzte dann am 20. Spieltag die Steilvorlage der Birkesdorfer. Diese unterlagen überraschend gegen Eschweiler, und einige Stunden später machte der GTV den Aufstieg im Heimspiel gegen Eupen klar.
Der Weg der Mannschaft war hier noch nicht beendet, hatte man doch noch Ziele für die ausstehenden Spiele. Im Viertelfinale des Pokals bezwang man die klassenhöheren Röher in einer dramatischen Partie nach Verlängerung, in der Meisterschaft gewann man auch die ausstehenden Spiele, wobei es der Mannschaft vor allem ganz wichtig war, sich nicht nachsagen lassen zu müssen, man habe zweimal gegen die Verfolger aus Birkesdorf verloren.
Erst im Halbfinale des Pokals war Endstation gegen den Kreismeister aus Eschweiler. Denkbar knapp verabschiedete man sich mit 26:27 aus dem Wettbewerb, setzte aber ein dickes Ausrufezeichen.
Auch unsere zweite Mannschaft um Betreuer Achim Schmidt absolvierte eine starke Spielzeit. Trotz diverser Rotationen innerhalb der Kader von Team I/II spielte man konstant an der Spitze der Liga. Die meisten Mannschaften schlug man deutlich, lediglich gegen die späteren Aufsteiger Borussia Brand II und Alemannia Aachen zog man den Kürzeren, wobei vor allem die Spiele gegen die Alemannia sehr knapp verloren gingen.
Als Tabellendritter hoffte man bis zuletzt auf den Aufstieg durch Schützenhilfe des Oberligisten Opladen. Bei Aufstieg der Opladener in die Regionalliga wäre der Sprung unserer Zweiten in die nächsthöhere Klasse gelungen, leider scheiterten diese in der Relegation.
Auch unsere erfahrene dritte Mannschaft spielte eine ansprechende Saison. Nachdem man in der Hinrunde mit 14:4 Punkten Teil der Spitzengruppe war und sogar die Alemannia aus Aachen besiegen konnte, ging es danach aufgrund immer größere werdender Personalsorgen abwärts. Dennoch belegte man am Ende den vierten Tabellenrang.
Auch für kommende Saison sind die Ziele klar: die erste Mannschaft hat den Anspruch, sich in der Spitzengruppe der Kreisliga zu etablieren. Auch wenn auf die Herren des GTV sicherlich eine intensivere Spielzeit wartet, ist man sich seiner eigenen Stärke bewusst.
Team II wird mit dem Ziel Aufstieg in die neue Spielzeit starten. Zu überlegen zeigte man sich in weiten Teilen der Saison, und die Mannschaft hat es verdient, mindestens eine Klasse höher anzutreten.
Wie sich die Situation in der Dritten entwickeln wird, bleibt abzuwarten, es ist aber davon auszugehen, dass wir hier wiederum eine erfahrene Truppe auf die Beine stellen werden.
Ein besonderer Dank gilt unseren Fans, die uns bis zuletzt unterstützen, und uns auch auf unserer Aufstiegsfeier beiwohnten. Die schwerste, weil handballlose Zeit steht nun an, die GTV-Herren starten allerdings bereits Anfang Juni in ihr langes Vorbereitungsprogramm. |